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Hand gegen Koje - ein kleiner Leitfaden



  

Wollen Sie das Alltagsleben auf Hallig Hooge kennenlernen? Dann bewerben Sie sich doch für das Projekt „Hand gegen Koje“.

  

Wie das funktioniert? Sie informieren uns durch eine schriftliche Bewerbung über Ihre Fähigkeiten (Beruf, Hobby, etc.), mit denen Sie uns tatkräftig unterstützen wollen (= Hand) und wir bieten Ihnen eine kostenfreie Unterkunft (=Koje), wenn wir uns für Ihre Bewerbung entscheiden.

  

In diesem Projekt bieten wir folgende Tätigkeitsbereiche an:

  • im Touristikbüro: z. B. Archivarbeiten, Internetrecherche, einfache Bürotätigkeiten, Texte erstellen, Daten einpflegen, Marketing, etc.
  • im Außenbereich: z. B. Rasen mähen, Bänke streichen/reparieren, Zäune reparieren, Unkraut zupfen, Reinigungsarbeiten, etc.
  • im Gebäudemanagement: z. B. als Energieberater, Architekt

Bitte beachten Sie: Wir setzen Sie nur in Bereichen ein, in denen Sie auch über entsprechende Referenzen verfügen. Ihre Leistung wird nicht vergütet, Sie arbeiten ehrenamtlich.

  

In folgenden Bereichen werden Hand-gegen-Koje-TeilnehmerInnen, nicht eingesetzt:

  • im Umweltschutz, Tierschutz oder bei Führungen im Watt
  • in der Landwirtschaft
  • im gastronomischen Bereich
  • im privatwirtschaftlichen Bereich
  • Krankenpflege
  • Kutsche/Reiten/Pferde- und Tierpflege

Um Enttäuschungen und Missverständnisse zu vermeiden, lesen Sie bitte die folgenden Punkte vor Ihrer Bewerbung aufmerksam durch:

  1. Es handelt sich um eine unentgeltliche, ehrenamtliche Tätigkeit für die Gemeinde Hallig Hooge. Die Einsatzzeiten sind montags bis freitags jeweils vier Stunden. Am Wochenende findet grundsätzlich kein Einsatz statt.
  2. Die kostenfreie Unterbringung erfolgt in einer (Nichtraucher-)Wohnung der Gemeinde. Dies kann auch ein WG-Leben (mit max. drei Personen) bedeuten. Die Einteilung erfolgt durch die Gemeinde nach der Teilnahme-Bestätigung.
  3. Die Wohnung befindet sich nicht immer direkt am Arbeitsplatz, deshalb sind Fußwege nicht auszuschließen.
  4. Die An- und Abreisekosten zur Hallig Hooge müssen von den TeilnehmerInnen des Projektes selbst getragen werden.
  5. Die TeilnehmerInnen müssen das 20. Lebensjahr vollendet haben und einen Mindestaufenthalt von 14 Tagen einplanen. Die tatsächliche Aufenthaltsdauer wird mit Ihnen individuell geplant.
  6. Bei der schriftlichen Bewerbung müssen Sie Ihre Fähigkeiten deutlich hervorheben. Folgende Bereiche besetzen wir vorrangig: Handwerk (Holz/ Bau/ Mechanik), Büroorganisation, Marketing, Pädagogik.
  7. Ein Einsatz bei dem Projekt „Hand gegen Koje“ kann Ihnen nicht zugesichert werden. Wir behalten uns vor, Einsatztermine auch wieder abzusagen. Daher planen Sie unbedingt Ihre Urlaubszeiten unabhängig von uns, bzw. einem evtl. Projekt-Einsatz.

  

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur vollständig ausgefüllte Bewerbungsbögen (s. PDF-Dokument) akzeptieren können.

  

Bitte richten Sie diese per E-Mail, Fax oder Post an das Touristikbüro der Gemeinde Hallig Hooge. In Anbetracht der Vielzahl der BewerberInnen, werden wir uns innerhalb von sechs – acht Wochen bei Ihnen melden. Wir bitten Sie daher schon im voraus um Ihre Geduld.

  

 - Bewerbungsbogen PDF-Dokument

  

Hier noch ein paar Tipps für Ihren Aufenthalt auf der Hallig:

  • Lebensmittel für den ersten Abend sollten mitgebracht werden, denn evtl. hat der Halligkaufmann bereits geschlossen. Oder Sie gehen in einem der Restaurants essen. Eine Versorgung durch die Gemeinde ist nicht gegeben. Beim Halligkaufmann kann erst ab einem Betrag von 10,00 € mit EC-Karte gezahlt werden; s. www.halligkaufmann.de.
  • Es gibt eine Zahlstelle der Raiffeisenbank (kein EC-Automat!). Jede Auszahlung kostet eine Bearbeitungsgebühr. Die Mitnahme von ausreichend Bargeld wird empfohlen.
  • Bitte bringen Sie Handtücher mit (Bettwäsche wird gestellt).
  • Festes Schuhwerk sowie eine winddichte Jacke dürfen im Gepäck nicht fehlen. Das Wetter kann hier schnell umschlagen und erfordert entsprechende Kleidung.
  • Ein Rucksack für Einkäufe und eine Taschenlampe sind empfehlenswert.
  • Auf Hallig Hooge gibt es keine Apotheke. Für Notfälle gibt es unseren Krankenpfleger.

  

Wenn Sie jetzt noch Fragen haben sollten, dann richten Sie diese bitte viaE-Mail an: g.binge(at)hooge.de Betreff: „Hand gegen Koje“.

  

Stand: Mai 2010


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